Bauhaus baut
Laubenganghäuser in Dessau-Törten
Bauhaus taschenbuch nº32
Von 1928 bis 1930 plante das Bauhaus Dessau eine moderne »Stadtsiedlung« in Mischbebauung mitv500 Bungalows, zehn Laubenganghäusern und elf Zeilenbauten. Diese sollte die Gropius-Siedlungvin Dessau-Törten (1926–1928) erweitern. Fünf Laubenganghäuser, die heute zum UNESCO-Welt-kulturerbe gehören, konnte das Bauhaus unter Hannes Meyer für die Wohnungsgenossenschaft Dessau realisieren.
Lehrende und Studierende der Bauabteilung des Bauhauses verantworteten als vertikales Kollektiv Planung und Bau dieser 90 „Volkswohnungen“, die sich durch große Sachlichkeit und hohen Gebrauchswert auszeichnen. Der Architekt Richard Paulick entwarf die benachbarten
Zeilenbauten. Doch die innovativen Flachbauten in Holzbauweise blieben in Folge des Rauswurfs von Bauhaus-Direktor Meyer und der Weltwirtschaftskrise unrealisiert.
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