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Elisabeth Langsch

Buchvernissage

Do, 3. Apr 2025

Hochparterre Bücher, Schöneggstrasse 27, 8004 Zürich

Hochparterre hat über die Vernissage berichtet. Hier lesen.

Die Keramikkünstlerin Elisabeth Langsch ( *1933 ) schuf zwischen 1953 und 1998 ein Werk, das mit Konventionen bricht. Schon früh wusste sie, dass sie mit Ton arbeiten wollte und verfolgte ihr Ziel mit grosser Beharrlichkeit. Da Frauen damals aber nicht an die Drehscheibe durften, schloss sie eine Ausbildung als Keramikmalerin ab. 1958 eröffnete sie ihre eigene Werkstatt und wurde im gleichen Jahr an der zweiten Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit (SAFFA) für ihr Keramik-Wandbild ausgezeichnet.

Erstmals dokumentiert eine Monografie mit Werkverzeichnis das vielfältige Werk der Zürcherin und zeichnet ihre Persönlichkeit sowie Biographie facettenreich nach. Langschs Werk wird nicht nur im Zeichen der aktuellen Renaissance von Keramik in Architektur, Design und Kunst gelesen. Schon zu Beginn ihrer Laufbahn bewies Elisabeth Langsch mit ihren Kreationen Eigensinn und Experimentierfreudigkeit. Sie lotete die Grenzen des Tons als Materia Prima aus. Sie realisierte zahlreiche Kunst am Bau Arbeiten; dazu gehören die sieben Figuren an der Unitobler in Bern, Arbeiten in Schwimmbädern, Wandreliefe und Skulpturen im Hotel Widder in Zürich oder eine Kachelofenbank im Luzerner Kantonsspital. Einige dieser Arbeiten wurden im Zuge von Umbauten bereits wieder entfernt.

Unmittelbar, dringend, ungeduldig › erlaubt viele und neue Blicke auf Langsch und ihr Werk: Die Kulturjournalistin Susanna Koeberle ordnet ihre Arbeiten ein, die Designschaffenden Mara Tschudi und Sebastian Marbacher nähern sich der Künstlerin in einem Gespräch. Beiträge von Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern – die Architektin Tilla Theus, die Kunsthistorikerin Ludmila Vachtová (†2020) und der Publizist Benedikt Loderer – ergänzen die Publikation.

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