Cinema and the City in the Age of Planetary Urbanization
328 pages
Die Stadttheorie befindet sich angesichts der sich verschärfenden ökologischen und politischen Krisen in einem grundlegenden Wandel. Film und Kino – Medien, die historisch eng mit der Stadt verknüpft sind – haben seit den späten 1980er Jahren ebenfalls eine tiefgreifende Transformation in ihren Darstellungsformen und ihrer visuellen Kultur durchlaufen. Heute untersuchen Filmemacher*innen, Fotograf*innen und radikale Künstler*innen die Landschaften und Territorien planetarer Urbanisierung in all ihren Facetten. Filme wie Behemoth (Zhao Liang, 2015), Homo Urbanus (Ila Bêka & Louise Lemoine, 2017) und Leviathan (Lucien Castaing-Taylor & Véréna Paravel, 2012) sind prägnante Beispiele dieses Genres. Doch wie beeinflussen sich Kino und Stadt gegenseitig? Dieses Buch inszeniert eine Begegnung zwischen Film und der Theorie planetarischer Urbanisierung, indem es den Begriff der „Sensorien planetarischer Urbanisierung“ einführt. Es bietet eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Erfahrungen urbanen Lebens – innerhalb wie auch jenseits der Stadt.
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