Die Freiheit des Betrachtens
Schriften zu Architektur, Kunst und Literatur
von Andreas Tönnesmann
648 Seiten mit 273 Abbildungen
Es gibt wenige Wissenschaftler, die mit einer geradezu grenzenlosen Wissbegierde über kulturelle, soziale und politische Phänomene nachdenken. Andreas Tönnesmann, Professor für Kunst- und Architekturgeschichte am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich, gehört dazu. Er versteht es, seine Neugierde auf die Leser zu übertragen, die Lektüre seiner Texte ist ein Vergnügen. Sein expansives Themenspektrum reicht von der Bau- und Kunstgeschichte der Renaissance über den Manierismus bis zur Architektur und Literatur der Moderne. In den Blick genommen werden beispielsweise die Renaissancestadt Pienza, das Gesellschaftsspiel Monopoly, die Architekten Hans Scharoun und Le Corbusier oder der Schriftsteller Thomas Mann. Alle diese Themen verbindet Tönnesmann in seinen weitsichtigen, disziplinübergreifenden Betrachtungen. Mit detektivischem Spürsinn, einer hochsensiblen Sprache und nicht ohne Witz eröffnet er verblüffende Zusammenhänge zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft.
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